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Ausblick auf 2020 - Was bringt das neue Finanz-Jahr?




Ausblick auf 2020 - Was bringt das neue Finanz-Jahr?

Das Jahr 2019 ist vorbei. Und mit diesem Jahr steht die spannende Frage im Raum was 2020 bringen wird. Insbesondere als Anleger stellst du dir vielleicht die Frage, wie du dich im kommenden Jahr aufstellen sollst.
In diesem Beitrag haben wir für verschiedene Themen und Anlageklassen unseren persönlichen Ausblick für 2020 festgehalten. Wie sieht dein Ausblick aus? Schreibe es gerne in die Kommentare.


Ein kurzer Rückblick auf 2019


Das Jahr 2019 war für uns ein aufgerendes Jahr. Zurückblickend waren wir wirklich sehr viel unterwegs. Aber die Anstrengungen haben sich gelohnt. Denn wir konnten viele interessante Menschen und Unternehmen kennen lernen.

Vielleicht haben wir uns ja auf einem dieser Events gesehen? Oder werden dies in 2020? Wir würden uns natürlich über jeden konstruktiven Austausch freuen.

Hier mal ein kleiner Auszug der aus unserem Terminplan:
  • Invest 2019 (Stuttgart)
  • Besuch von Fintech-Unternehmen in Spanien und Polen
  • P2P Conference in Riga/Lettland
  • Finanzbarcamp in Hamburg
  • ...
Die Eindrücke helfen uns als Investoren, um weiterhin gute und weniger guten Anlagemöglichkeiten zu unterscheiden. Natürlich sind die Eindrücke aber auch nur eine Ergänzung zu den unzähligen Stunden, die man mit dem Studieren von Unterlagen verbringt. Denn letztlich bildet dies die Basis für eine fundierte Investmententscheidung.




(Impressionen vom Finanzbarcamp)


Nun aber genug der Rückblicke und auf zum Ausblick 2020!

Thema Finanzmärkte (Aktien und co.)

2019 war insgesamt ein gutes Jahr für die Aktieninvestments. Aber auch mit Anleihen und Derivaten waren gute Renditen realisierbar.  Dennoch dominierten Meldungen von Rezessionsängsten die Medien. Durch die Geldflut der Notenbanken und das niedrige Zinsniveau wurden jedoch  die Aktienkurse weiter bullisch getrieben. Auch 2020 rechnen wir damit, dass die Notenbanken nicht vom Gas gehen werden. Dadurch werden vermutlich die Risiken für Rückschläge steigen. Denn je länger die Niedrigzinsphase dauert, desto mehr steigen das Risiko der Überbewertungen. Mit einem "Crash" im kommenden Jahr rechnen wir jedoch nicht, anders als so mancher "Prophet".

Wir verstehen zwar nicht, wie einige dieser Typen immer wieder Gehör in den Medien finden. Denn wer einige Jahr beim Thema Börse und co dabei ist, erkennt eigentlich, wie reißerisch und unfundiert diese Meinungen zum Teil sind. ABER: Als "Crash-Prophet" scheint man wohl marketingtechnisch in den Medien gut zu fahren.
Wir bieten jedoch gerne an für eine Podiums-Diskussion zur Verfügung zu stehen, um gerne mal mit so einem solchen Crash-Propheten zu diskutieren. Mal sehen, wieviel fundierte Belege geliefert werden können...;-)

Fazit: Auch wenn Unsicherheiten in 2020 weiter bestehen wie Brexit, Handelskrieg usw., die Zinsen bleiben wohl niedrig und somit bestehen durchaus weiter Chancen an den Börsen.


(Geht es 2020 weiter nach oben?)


Thema Crowdinvesting, Crowdlending und co.

Im Crowd-Bereich wird das Volumen sicher weiter wachsen. Das zeigen zumindest die Statistiken (vgl. z.B. das Volumen in Deutschland). Platzhirsch Exporo ist mit Zinsland fusioniert und stärkt somit seine Position im Bereich Immobilien-Crowdinvesting. 

Aber auch für 2020 gilt: Wie im Jahr 2019 wird es den einen oder anderen Ausfall geben. Daher gilt nach wie vor ein genauer Blick auf das jeweilige Investment und eine gute Diversifikation. Du kannst dir auch gerne unser Muster-Portfolio anschauen. Dieses veröffentlichen wir bereits seit 2 Jahren und die Ausfallrate beträgt nach wie vor 0 %. Du findest den Link dazu hier: Muster-Portfolio (am Ende des Beitrags).

Thema P2P-Kredite

Wir sind auch gespannt wie sich die P2P-Plattformen im Jahr 2020 entwickeln. Bereits zum Ende des Jahres 2019 kamen einige neue oder bis dahin unbekannte Plattformen auf den Markt (Coinloan, Boldyield,...). Ob diese sich durchsetzen können wird sich zeigen. Bis auf einzelne Pleiten von Darlehensanbahnern oder Lizenzentzügen verlief das letzte Jahr recht positiv für die Branche. Eine Ausnahme bilden ein wenig die Plattformen aus UK. Hier gab es die ein oder andere Pleite, was jedoch auch daran liegt, dass es sehr viele Plattformen in Großbritannien gibt. Daher ist eine "Konsolidierung" nicht unbedingt überraschend. Es bleibt somit festzuhalten, dass P2P immer noch ein Risiko-Investment ist und bleibt. Auch wenn das der ein oder andere gerne ausblendet.
Für 2020 rechnen wir in einigen Ländern mit Problemen bei Darlehensanbahnern (Kosovo lässt grüßen). Bedingt durch neue und strengere Regulierung sowie Beschränkungen bei den Zinssätzen. Das kann die Renditen entsprechend drücken. Auch wenn durch gute Diversikation das ein oder andere aufgefangen wird.
Und vielleicht kommt es zur ersten nennenswerten Fusion zweier Plattformen. Sicher wird es "Twintos" im neuen Jahr nicht geben, aber wer weiß...;-)

Spannend wird mit Sicherheit die P2P Conference 2020 in Riga werden. Wir werden auf jeden Fall vertreten sein, genauso wie zahlreiche P2P-Plattformen, Investoren und Blogger.

Verfolge weiterhin unseren Blog, um über Neuigkeiten zur P2P Conference informiert zu sein. Infos zu Tickets und Bonus-Aktionen folgen auf jeden Fall!





(Eindrücke von der P2P Conference 2019)

Thema Finanzdienstleistungen

Wir sind Freunde von Dienstleistungen, die unser Leben einfacher machen. So auch beim Thema Bezahlen. Schnelle und einfache Transaktionen sind für uns als Investoren unabdingbar. Immer wieder testen wir daher auch verschiedene Banken, Broker und Finanzdienstleister sowie deren Produkte aus. Was wir nicht mehr erleben ist ein Super-Gau wie in 2019. Wir haben als Zweit-Konto das mobile Bankkonto der 1822 Bank (1822mobil) getestet. Das kostenlose Konto funktioniert ausschließlich per App. An sich funktionierte die App ganz gut (ein paar Server-Verbindungsfehler sollen verzeihbar sein...). 

Dann kam PSD 2...

Diese Richtlinie fordert - stark vereinfacht - eine Zwei-Faktor-Identifizierung. Somit mussten viele Banken ihr Online-Banking umstellen. So auch 1822mobil. Was war die Lösung? Eine zweite App (für die Tan-Generierung), die sich in die normale App integriert. Den Sinn verstehe wer will...
Das Dumme war nur: Danach ging gar nichts mehr! Seit Monaten sind über die Chat-Funktion keine Überweisungen mehr möglich. Über ein paar Ecken gehen zwar noch Inlands-Überweisungen, aber das wars. Zahlreiche Beschwerden finden sich darüber im Internet. Weder der Support funktioniert, noch wurden die Fehler (seit schon über 5 Monaten!) behoben. 
Das ist im Grunde nicht tragbar, wenn die Technik versagt. Man bedenke, was wäre, wenn man das Konto als Hauptkonto nutzt und dringend Überweisungen in die EU tätigen müsste...Eigentlich ein Fall für die BaFin. Nur ob diese angemessen reagiert? Es wäre wünschenswert.

Für uns heißt es bei diesem Experiment. Klappe zu - App tot. Schade...

Für 2020 erhoffen wir uns, dass sich die Technik und IT im Banken und Finanzdienstleistungsbereich stabilisiert bzw. verbessert. Neue Fintechs und Ideen sind zwar schön und gut. Die Stabilität von IT-Systemen muss jedoch gewährleistet sein. Und ist gerade für uns Investoren ein zusätzlicher Punkt (und somit auch ein Risiko) das wir miteinbeziehen sollten. 


Thema Immobilien

2020 wird weiter mit steigenden Immobilienpreisen gerechnet. Das Preisniveau in Deutschland hat bereits jetzt Höchststände erreicht und so kommt es vor, dass Neubau-Wohnungen in Städten mit 50.000 Einwohnern zum Teil bis zu 5000 Euro pro Quadratmeter kosten (!). Die hohen Preise führen teilweise zu Bruttomietrenditen von unter 3 %. Zieht man dann noch Rücklagen und laufende Kosten ab, stellt sich die Frage, wie sich so ein Investment rechnen soll. Dennoch steigen die Preise weiterhin und es finden sich tatsächlich Investoren, die solche Objekte kaufen und auch im neuen Jahr kaufen werden. Niedrigzinsen machen aber diese absurden Szenarien möglich.


So...das waren unsere Gedanken und unser Ausblick für das Jahr 2020. Was sind eure Erwartungen? Und was ist eure Meinung zu den Themen? Schreibt es gerne in die Kommentare...


Noch ein Tipp zum Schluss:

Verschiedene Vergleichsrechner und Übersichten von Anlageplattformen findet ihr unter dem folgenden Link:





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Vielen Dank!

Hinweis: Keine Anlageempfehlung und Beratung - dieser Beitrag spiegelt nur persönliche Meinungen wider.

Kommentare

  1. Für 2020 erwarte ich auf jeden Fall auch Niedrigzinsen und vielleicht Strafzinsen für Sparer.

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  2. Ich glaube, Gold könnte 2020 ein gutes Invest sein. Gruß Kev

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