Coronavirus und die Folgen für deine Investments


Coronavirus und die Folgen für deine Investments


Wir schreiben den März im Jahr 2020. Aktuell ist in Deutschland eine wahre Hysterie rund um den Coronavirus (COVID-19) entbrannt. Weltweit werden Maßnahmen getroffen, um eine schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern. Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken sind in Deutschland nahezu ausverkauft und laut Medienberichten kommt es bundesweit zu Hamsterkäufen. Aus eigener Erfahrung stimmt das tatsächlich, beim letzten Besuch im Supermarkt gab es zum Beispiel keine Bananen und Eier aus Bodenhaltung mehr (die Bio-Eier waren aber noch da - soviel zum Thema Nachhaltigkeit...).

Doch wie schlimm ist die Situation wirklich? Und welchen Einfluss kann der Virus auf deine Geldanlagen haben? 

Nachfolgend findest du unsere Einschätzung.

Fakten zum Coronavirus


Wir haben Fakten zum Coronavirus recherchiert, und zum 01.03.2020 sieht es nach den Zahlen der WHO so aus:

Ca. 87.000 bestätigte Infektionen
Ca. 3.000 Todesopfer (Großteil in China), das wäre eine Sterbequote von ca. 3 %
Was aber in den Medien gerne übersehen wird:
Ca. 42.000 Menschen sind bereits wieder geheilt (!)
und die Anzahl der geheilten steigt deutlich schneller als die Zahl der Neuinfizierten (!)

Warum wird dann eine solche Panik gemacht? Natürlich ist dies für die Medien ein gefundenes Fressen und wird gerne übertrieben dargestellt. Auf der anderen Seite geht es jedoch auch darum, eine schnelle Ausbreitung zu verhindern. Problematisch ist weniger, wenn Menschen über einen Zeitraum von z.B. 2 Jahren erkranken, als vielmehr wenn viele zum selben Zeitpunkt krank werden. Dies würde das öffentliche Leben und die Wirtschaft extrem treffen und wichtige Lieferketten und Versorgung könnten sich verzögern oder zum erliegen kommen. Daher ist eine erhöhte Vorsicht sicherlich sinnvoll zum aktuellen Zeitpunkt.

Auswirkung auf die Börsen - Aktien, ETFs und co.


(DAX 30 Chart am 28.02.20, Quelle: Finanzen.net)

Nach den starken Anstiegen der Indizes zum Jahresbeginn, wurden die Börsen weltweit nun von der Angst rund um den Coronavirus stark getroffen. Hier waren bereits Verluste von 15-20 % zu verzeichen. Besonders hart traf es u.a. Airlines, Ölunternehmen und Automobilhersteller.
Je nachdem wie sich der Virus im März ausbreitet, ist hier der Boden noch nicht erreicht. Weitere Abschläge sind - trotz der teilweise schon zweistelligen Verluste - möglich. Sollte der Coronavirus in diesem Jahr eingedämmt werden und sich die Unsicherheiten in der Welt nicht weiter erhöhen, so bieten Wertpapiere in der jetzigen Zeit durchaus interessante Einstiegsmöglichkeiten. Es wird jedoch, nach unserer Schätzung, noch sehr volatil bleiben.

Auswirkungen auf Immobilien und Crowdinvesting (Immobilien und Business)


Jetzt kommt es auf die Region an...

Je nachdem wie weit Immobilienprojekte fortgeschritten sind, könnte es hier zu Verzögerungen kommen. Nähmlich dann, wenn potenzielle Käufer jetzt abspringen oder ihre Kaufentscheidung vertagen. Angst und fehlende Transportmöglichkeiten können dazu führen, dass Immobilien-Deals sich verzögern. So setzen derzeit einige Unternehmen ihre Geschäftsreisen aus, was ein weiteres Hemmnis sein kann. Verzögerungen können jedoch bei Bauträgern oder Immobilienunternehmen bei schlechter Finanzlage schnell zur Insolvenz führen. Mit Folgen für Anleger, nähmlich möglichen Verlusten. Daher empfiehlt sich hier erhöhte Wachsamkeit in welcher Region man in Immobilien investiert (z.B. Italien) und die Situation genau zu beobachten. Dasselbe Prinzip gilt natürlich auch für Start-Up und KMU-Investments.

Auswirkungen auf P2P-Kredite


Mehr Nachfrage nach Krediten?
Die Auswirkungen auf P2P-Kredite im Konsumbereich ist zunächst schwer einzuschätzen und muss sicherlich von Land zu Land unterschieden werden. Nach unseren Recherchen ist es denkbar, dass es in einigen Ländern temporär sogar zu einer verstärkten Nachfrage nach (kurzläufigen) Konsumkrediten kommen kann, um u.a. Hamsterkäufe zu finanzieren. Jedoch könnte auch bei einer starken Ausbreitung von Coronaviren in bestimmten Regionen die Zunahme von Zahlungsverzögerungen oder Ausfällen bei Krediten die Folge sein. Mit negativen Auswirkungen auf die Kreditanbahner. Im Moment ist dies jedoch nur ein mögliches Szenario, da sich noch keine nennenswerten Folgen im P2P-Bereich zeigen. Auch hier gilt, dass es sehr auf die Details, den Anbahner, das Land und die Situation ankommt.

Zu hoffen bleibt, dass auch hier Anleger nicht überhastet ihr Kapital abziehen, da dies die Situation dann verschärfen könnte. Gerade jetzt wo sich die Branche noch etwas von anderen "Krankheiten" wie Kuetzal oder Envestio (Anm.: Plattformen, die nichts anderes als Scam waren) erholen muss.

Hinweis auf die P2P Conference - "Krankheiten" vermeiden


Du fragst dich wie du sicherer im Bereich der P2P-Kredite investieren kannst? Ohne auf Scam-Plattformen wie Kuetzal und andere "herein zu fallen"? Hierzu kann sich die P2P Conference am 19./20. in Riga anbieten. Hier kannst du P2P-Plattformen, Experten, Anleger und Blogger (u.a. Lars Wrobbel und Bernhard Hummel) treffen und mehr erfahren. Wir werden auch vor Ort sein, und im Mastermind über unsere Erfahrungen und zukünftige Entwicklungen wie Regulierung berichten. Die Teilnahme an so einem Event ist sicherlich eine Investition, die sich lohnen kann - und besser als ein möglicher Totalverlust.


 


Tipp: Tickets für die P2P Conference und weitere Infos gibt es unter dem folgenden Link:

P2P Conference (hier klicken)

PS: Mit dem Gutscheincode "dyon" gibt es zusätzlich 20 % Rabatt.

Fazit zur aktuellen Situation


Hier findest du unser Fazit und Tipps wie du mit der jetzigen Situation umgehen könntest:
  • Keine Panik - aber erhöhte Wachsamkeit und Prävention
  • Investments in Regionen mit erhöhter Coronavirusausbereitung detailliert betrachten und vorsichtig agieren
  • Wertpapiere mit hohen Kursverlusten aber guten Fundamentaldaten bieten ggf. gute Einstiegsmöglichkeiten
  • Überhastetes Abziehen von investiertem Anlagegeld ggf. überdenken bzw. vermeiden


Hinweis: Keine Anlageempfehlungen - wir geben lediglich unsere persönliche Meinung wider.

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